{"id":493,"date":"2020-06-11T10:10:13","date_gmt":"2020-06-11T08:10:13","guid":{"rendered":"https:\/\/weissermilan.de\/?page_id=493"},"modified":"2020-06-30T12:24:47","modified_gmt":"2020-06-30T10:24:47","slug":"leuchtpunktvisiere-rotpunktvisiere-leuchtpunktzielgeraete","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/weissermilan.de\/?page_id=493","title":{"rendered":"Leuchtpunkt-Visiere"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Ein Hinweis vornweg: Einige Bilder wurden mit starker Vergr\u00f6\u00dferung aufgenommen, um auch auf dem Foto Details erkennen zu k\u00f6nnen und um Unterschiede deutlich zu machen. Dadurch erscheinen manche Optikfehler schlimmer, als sie in Wirklichkeit sind. Das bitte ich bei Betrachtung der Bilder immer zu ber\u00fccksichtigen. Dar\u00fcber hinaus sollen die dargestellten Optiken nicht miteinander verglichen werden, stattdessen soll nur ein Eindruck \u00fcber die Vielfalt der Parameter gegeben werden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200604EOTechOA15-768x1024.jpg\" alt=\"OA-15 mit EOTech EXPS3-2.\" class=\"wp-image-511\" width=\"384\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200604EOTechOA15-768x1024.jpg 768w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200604EOTechOA15-225x300.jpg 225w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200604EOTechOA15-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200604EOTechOA15-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200604EOTechOA15-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 384px) 100vw, 384px\" \/><figcaption><em>OA-15 mit EOTech<\/em> EXPS3-2.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Das Thema Leuchtpunktvisiere &nbsp;\u2013 auch Leuchtpunktzielger\u00e4te oder Rotpunktvisiere genannt \u2013 mag auf den ersten Blick sehr \u00fcbersichtlich wirken. Beim genaueren Hinsehen gibt es allerdings viele Details, die sich auf die Brauchbarkeit in der Praxis massiv auswirken k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Leuchtpunktvisiere haben alle gemein, dass sie keine Vergr\u00f6\u00dferung besitzen und das Absehen bauartbedingt ein Leuchtabsehen ist. Meistens handelt es sich dabei um einen einfachen roten Punkt, der sich in Qualit\u00e4t und Erscheinungsbild von klassischen Leuchtabsehen in Zielfernrohren deutlich unterscheidet. W\u00e4hrend das Leuchtabsehen im Zielfernrohr bei richtiger Einstellung immer klar und scharf abgegrenzt ist, erscheint das Absehen im Leuchtpunktvisier h\u00e4ufig etwas \u201eausgefranst\u201c. Das mag auf den ersten Blick st\u00f6rend wirken, hat in der Praxis aber kaum Einfluss.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zum Zielfernrohr gibt es beim Leuchtpunktvisier keine Schatten, wenn sich der Kopf nicht in Idealposition hinter dem Visier befindet. Egal, ob man den Kopf in der Visierlinie bewegt, also n\u00e4her ran geht oder sich weiter entfernt, und sogar, wenn man den Kopf senkrecht zur Visierlinie, also in Seite oder H\u00f6he versetzt, bleibt der Leuchtpunkt bei den hochwertigeren Leuchtpunktvisieren zumindest grob im Ziel. Das erm\u00f6glicht viel Spielraum bei verschiedenen Anschlagsarten.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wegen der fehlenden Vergr\u00f6\u00dferung kann man beim Zielvorgang beide Augen offenlassen, somit bleibt das dreidimensionale Sehen erhalten und man hat je nach Modell ein mehr oder weniger uneingeschr\u00e4nktes Sehfeld.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles zusammen erm\u00f6glicht eine sehr schnelle Zielerfassung bei sehr guter F\u00fchrigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachteil ist im Wesentlichen die geringere Pr\u00e4zision im Vergleich zu Zielfernrohren, da einerseits keine Vergr\u00f6\u00dferung m\u00f6glich ist und andererseits das Absehen bauartbedingt immer grobstrukturierter sein wird, als ein feines ZF-Absehen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2>Unterschied Reflexvisiere und holografische Visiere<\/h2>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich gibt es zwei verschiedene Bauarten bei heute \u00fcblichen Leuchtpunktvisieren:<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\"><li>Reflexvisiere<\/li><li>Holografische Visiere<\/li><\/ol>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichMagnifier-n-1024x1024.jpg\" alt=\"Vergleich der Leuchtpunktgr\u00f6\u00dfen bei einem Reflexvisier und einem holografischen Visier, jeweils mit und ohne Magnifier. Entfernung 100 m.\" class=\"wp-image-689\" width=\"650\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichMagnifier-n-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichMagnifier-n-300x300.jpg 300w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichMagnifier-n-150x150.jpg 150w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichMagnifier-n-768x768.jpg 768w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichMagnifier-n-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichMagnifier-n-2048x2048.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption><em>Vergleich der Leuchtpunktgr\u00f6\u00dfen bei einem Reflexvisier und einem holografischen Visier, jeweils mit und ohne Magnifier. Entfernung 100 m.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Reflexvisiere<\/strong> sind die am h\u00e4ufigsten anzutreffenden Leuchtpunktvisiere. Diese Optiken werden auch als Aimpoints oder Red Dots bezeichnet. Eigentlich sind das Herstellernamen, aber es hat sich so eingeb\u00fcrgert. In der Visierlinie befindet sich ein sph\u00e4rischer, halbdurchl\u00e4ssiger Spiegel, auf den ein Leuchtpunkt projiziert wird. Der Sch\u00fctze sieht dadurch sowohl den Punkt, als auch das Ziel. Der Leuchtpunkt wird \u00fcblicherweise per LED generiert, was eine lange Batterielebensdauer zul\u00e4sst. Mittlerweile gibt es auch andere Absehen als einen einfachen Punkt, wie z.B. beim Falke LE. Leider sind Reflexvisiere nie g\u00e4nzlich parallaxefrei (auch wenn selbst namhafte Hersteller damit werben).<\/p>\n\n\n\n<p>Beispiele sind: Aimpoint, Holosun und viele andere Firmen. Grunds\u00e4tzlich w\u00fcrde ich immer ein Modell einer Firma w\u00e4hlen, die die Ger\u00e4te selbst entwickelt und baut, um ein wirklich gutes Ger\u00e4t zu erhalten. Denn viele Firmen kaufen nur zu und labeln dann auf ihre Marke um. Man hat dann ein relativ teures Ger\u00e4t auf dem Niveau von eigentlich viel g\u00fcnstiger zu habender Importware.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Holografische Visiere<\/strong> arbeiten mit einem Laser, der ein holografisches Bild erzeugt. Das Absehen scheint dadurch direkt in der Zielebene zu liegen, statt in der Visierebene wie beim Reflexvisier. Auf den ersten Blick mag das kein gro\u00dfer Unterschied sein, sp\u00e4testens aber in Kombination mit einem Magnifier zeigt sich der Vorteil eines holografischen Visiers deutlich. W\u00e4hrend bei Reflexvisieren der Leuchtpunkt mitvergr\u00f6\u00dfert wird, bleibt der Leuchtpunkt des holografischen Visiers in der Gr\u00f6\u00dfe konstant. Das bedeutet, dass zwar das Ziel durch den Magnifier vergr\u00f6\u00dfert wird, nicht aber das Absehen. Das ist wohl der bedeutendste Unterschied zwischen Reflex- und holografischen Visieren.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichEntfernungen-n-scaled.jpg\" alt=\"Rehscheibe auf 50, 100, 200, 300 und 400 m mit einem holografischen und einem Reflexvisier im Vergleich. \" class=\"wp-image-688\" width=\"512\" height=\"1280\" srcset=\"https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichEntfernungen-n-scaled.jpg 1024w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichEntfernungen-n-120x300.jpg 120w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichEntfernungen-n-410x1024.jpg 410w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichEntfernungen-n-768x1920.jpg 768w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichEntfernungen-n-614x1536.jpg 614w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichEntfernungen-n-819x2048.jpg 819w\" sizes=\"(max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><figcaption><em>Rehscheibe auf 50, 100, 200, 300 und 400 m mit einem holografischen und einem Reflexvisier im Vergleich. <\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Auch l\u00e4sst sich das Ziel mit dem Hologramm schneller und leichter erfassen, da sich das Auge nicht zwischen Fokussierung von Visier- und Zielebene entscheiden muss. Absehen und Ziel werden also gleichzeitig in einer Ebene fokussiert. Den Unterschied merkt man auf kurze Distanzen, wie z.B. im Ladengesch\u00e4ft, leider nicht. Erst auf gr\u00f6\u00dfere Entfernung wird der Effekt deutlich. Allerdings w\u00fcrde ich das nicht als entscheidendes Kaufkriterium bewerten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der Lasertechnologie ist die Technik von Hologrammen aufwendiger und der Stromverbrauch h\u00f6her, wodurch holografische Visiere in der Regel eine geringere Batterielebensdauer besitzen. Ein ganz wesentlicher Vorteil ist jedoch, dass es konstruktionsbedingt so gut wie keine Parallaxefehler gibt. Auch sind feinere Absehen m\u00f6glich, so besitzen EOTechs in der Regel einen Punkt mit 1 MOA Durchmesser, bei Reflexvisieren liegt die kleinste Punktgr\u00f6\u00dfe derzeit bei 2 MOA. Bei holografischen Visieren wird der Laserstrahl in viele kleine Strahlen aufgeteilt, diese erzeugen dann daraus das Hologramm in Form vieler kleiner Punkte. Dadurch sind wesentlich feinere Strukturen realisierbar, im Vergleich zu Reflexvisieren mit Leuchtdiodentechnologie. Allerdings wirkt das Absehen damit auch krisseliger, was gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig sein kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die einzigen Hersteller, die holografische Visiere herstellen, sind meines Wissens nach EOTech und Vortex. Auch wenn andere Ger\u00e4te wie z.B. von Holosun oder Falke aufgrund des Namens oder der \u00c4hnlichkeit zu EOTechs holografische Visiere vermuten lassen, handelt es sich bei diesen Optiken um Reflexvisiere.<\/p>\n\n\n\n<p>Das nebenstehende Bild zeigt einen 1 MOA Punkt eines holografischen Visiers und einen 2 MOA Punkt eines Reflexvisiers auf unterschiedliche Entfernungen im Vergleich. Es ist gut ersichtlich, dass der 2 MOA Punkt des Reflexvisiers bei 200 Metern f\u00fcr die jagdliche Verwendung schon zu gro\u00df ist. Dagegen ist der 1 MOA Punkt des holografischen Visiers sogar bis 400 m tauglich \u2013 mal abgesehen von allen anderen Faktoren wie Waffenstreuung und Waidgerechtigkeit. Auch hat der Geschossabfall bei dieser Entfernung gro\u00dfen Einfluss. Daf\u00fcr ist dann der zweite Punkt des des Absehens gedacht: Bei meinen Patronen mit 65 gr Geschossen und 3 cm Hochschuss auf 100 m trifft der untere Punkt auf 400 m Fleck.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2>Auswahlkriterien von Leuchtpunktvisieren<\/h2>\n\n\n\n<p>Egal ob Reflexvisier oder holografisches Visier, die Auswahlkriterien sind die gleichen. Ich liste hier einige Punkte auf, die Gewichtung, also welche Punkte wichtig sind, h\u00e4ngt im Wesentlichen vom Einsatzzweck ab.<\/p>\n\n\n\n<h4>Batterielebensdauer \/ Batterietyp \/ Selbstabschaltung<\/h4>\n\n\n\n<p>Leuchtpunktzielger\u00e4te sind robuste und zuverl\u00e4ssige Ger\u00e4te, bei denen meiner Meinung nach sogar Backup Iron Sights unn\u00f6tig sind. Zumindest bei Ger\u00e4ten, die nach Milit\u00e4rspezifikation gebaut wurden. Jedoch darf eines nicht passieren, n\u00e4mlich dass die Batterie unerwartet ihren Dienst versagt. Daher ist neben der Batterielebensdauer auch eine zuverl\u00e4ssige Anzeige, die auf eine zur Neige gehende Batteriekapazit\u00e4t hinweist, enorm wichtig. Das kann z.B. ein Blinken des Absehens beim Einschalten sein. Dass die Lebensdauer der Batterie eine gewisse Mindestspanne haben sollte, ist selbstverst\u00e4ndlich. Und wenn dann mal ein Batteriewechsel notwendig ist, sollte der Batterietyp leicht erh\u00e4ltlich sein. Fr\u00fcher habe ich aus diesem Grund bei s\u00e4mtlichen Ger\u00e4ten auf AA Batterien gesetzt, mittlerweile sind auch CR-123A Batterien fast \u00fcberall zu bekommen. Anders sieht es aber z.B. mit Typ CR-2 aus. Bei Visieren mit h\u00f6herem Stromverbrauch ist eine Selbstabschaltung nach einer gewissen Anzahl an Stunden ohne Bewegung sinnvoll. Nat\u00fcrlich sollte die Batterie auch leicht zug\u00e4nglich und auswechselbar sein. Muss beispielsweise erst die Montageplatte des Visiers abgeschraubt werden, w\u00fcrde ich der zuvor verwendeten Einstellung nicht mehr vertrauen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichFrontSignatur-n-1024x1024.jpg\" alt=\"Drei verschiedene Optiken bzgl. der Signaturen im Vergleich. Die hochwertigen Ger\u00e4te besitzen eine matte Geh\u00e4usebeschichtung sowie eine Antireflexbeschichtung auf den Glasfl\u00e4chen. Beim Einblick von hinten sieht man das Absehen ohne Reflexionen trotz einer schwachen Lichtquelle im R\u00fccken des Sch\u00fctzen. Beim minderwertigen Ger\u00e4t gibt es unter diesen Bedingungen st\u00f6rende Reflexionen. Eine verr\u00e4terische Frontsignatur im Dunkeln gibt es bei keinem der Visiere. Nur beim hochwertigen Reflexvisier konnte mit der Kamera ein sehr schwacher roter Punkt festgehalten werden, dieser ist aber mit blo\u00dfem Auge nicht sichtbar.\" class=\"wp-image-687\" width=\"650\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichFrontSignatur-n-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichFrontSignatur-n-300x300.jpg 300w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichFrontSignatur-n-150x150.jpg 150w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichFrontSignatur-n-768x768.jpg 768w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichFrontSignatur-n-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichFrontSignatur-n-2048x2048.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption><em>Drei verschiedene Optiken bzgl. der Signaturen im Vergleich. Die hochwertigen Ger\u00e4te besitzen eine matte Geh\u00e4usebeschichtung sowie eine Antireflexbeschichtung auf den Glasfl\u00e4chen. Beim Einblick von hinten sieht man das Absehen ohne Reflexionen trotz einer schwachen Lichtquelle im R\u00fccken des Sch\u00fctzen. Beim minderwertigen Ger\u00e4t gibt es unter diesen Bedingungen st\u00f6rende Reflexionen. Eine verr\u00e4terische Frontsignatur im Dunkeln gibt es bei keinem der Visiere. Nur beim hochwertigen Reflexvisier konnte <em>mit der Kamera<\/em><\/em> <em>ein sehr schwacher roter Punkt festgehalten werden<\/em>, dieser ist aber mit blo\u00dfem Auge nicht sichtbar.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4>Offene oder geschlossene Konstruktion<\/h4>\n\n\n\n<p>Viele Leuchtpunktvisiere sind offen konstruiert, d.h. der Lichtstrahl verl\u00e4uft offen von seiner Quelle zur Projektionsfl\u00e4che. Das erm\u00f6glicht eine leichtere und einfachere Bauweise, hat aber den Nachteil, dass Verschmutzungen, Regen oder Schnee den Lichtstrahl unterbrechen k\u00f6nnen, so dass das Absehen zum Teil oder gar nicht mehr sichtbar ist. Im beh\u00f6rdlichen Einsatz darf das nat\u00fcrlich nicht passieren und daher sind Ger\u00e4te nach Mil-Spec immer geschlossen konstruiert.<\/p>\n\n\n\n<h4>Signatur von vorne<\/h4>\n\n\n\n<p>Ein wesentlicher Vorteil von Leuchtpunktvisieren im Gegensatz zu Laseraufsatzger\u00e4ten ist die fehlende Signatur aus Zielsicht. Mit einem Laseraufsatzger\u00e4t (was in der BRD \u00fcbrigens verboten ist) wird das Ziel direkt beleuchtet und der Sch\u00fctze verr\u00e4t seine Position. Beim Leuchtpunktzielger\u00e4t ist das nicht der Fall oder es sollte zumindest nicht der Fall sein. Um verr\u00e4terische Reflexionen zu vermeiden, m\u00fcssen \u00fcbrigens alle Oberfl\u00e4che \u2013 einschlie\u00dflich der Glasfl\u00e4chen \u2013 mit einer Antireflex-Beschichtung versehen sein. Bei Glasoberfl\u00e4chen vermindert das auch st\u00f6rende Reflexionen beim Einblick in die Optik.<\/p>\n\n\n\n<h4>Verwendbarkeit mit Magnifier<\/h4>\n\n\n\n<p>Kommt die Verwendung eines Magnifiers in Betracht, sollte man darauf achten, dass die Baul\u00e4nge des Leuchtpunktvisiers so kurz gehalten ist, dass eine Montage auf der gew\u00fcnschten Waffe noch m\u00f6glich ist. Au\u00dferdem muss beachtet werden, dass sich mit der Vergr\u00f6\u00dferung des Ziels auch der Leuchtpunkt vergr\u00f6\u00dfert (Ausnahme holografische Visiere).<\/p>\n\n\n\n<h4>Verg\u00fctung der Glasfl\u00e4chen<\/h4>\n\n\n\n<p>Hier gibt es gro\u00dfe Unterschiede. Bei manchen Reflexvisieren spiegeln die Glasoberfl\u00e4chen und bei anderen wird das Bild unheimlich dunkel. Beides m\u00f6chte man nicht haben und darauf sollte man achten.<\/p>\n\n\n\n<h4>Punktgr\u00f6\u00dfe und -form<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichPunktformenGr\u00f6\u00dfen-n-1024x256.jpg\" alt=\"Punktgr\u00f6\u00dfen und -formen von verschiedenen Leuchtpunktvisieren auf 50 m Entfernung.\" class=\"wp-image-686\" width=\"768\" height=\"192\" srcset=\"https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichPunktformenGr\u00f6\u00dfen-n-1024x256.jpg 1024w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichPunktformenGr\u00f6\u00dfen-n-300x75.jpg 300w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichPunktformenGr\u00f6\u00dfen-n-768x192.jpg 768w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichPunktformenGr\u00f6\u00dfen-n-1536x384.jpg 1536w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichPunktformenGr\u00f6\u00dfen-n-2048x512.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption><em>Punktgr\u00f6\u00dfen und -formen von verschiedenen Leuchtpunktvisieren auf 50 m Entfernung<\/em>.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Meiner Ansicht nach sollte der Leuchtpunkt bei Langwaffen immer so klein wie m\u00f6glich sein. Bei Kurzwaffen k\u00f6nnen auch gr\u00f6\u00dfere Punkte Sinn machen.<\/p>\n\n\n\n<p>In jedem Fall gilt: Je kleiner der Punkt, desto mehr Pr\u00e4zision ist m\u00f6glich. Eventuelle Bef\u00fcrchtungen, man k\u00f6nnte einen kleinen Punkt nicht schnell genug erfassen, lassen sich bis zu einem gewissen Grad durch Erh\u00f6hen der Helligkeit kompensieren. Dadurch erscheint der Punkt automatisch gr\u00f6\u00dfer und kann auch schneller erfasst werden, wenn es mehr um Schnelligkeit als um Pr\u00e4zision geht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200604AimpointHornhautverkr\u00fcmmung.jpg\" alt=\"Hier habe ich skizziert, wie sich eine Hornhautverkr\u00fcmmung (Astigmatismus) auf die Form des Leuchtpunktes auswirken kann. Links der normale Punkt und rechts der mit Astigmatismus wahrgenommene Punkt (Ich habe den Punkt so nachgezeichnet, wie ich ihn mit meiner Hornhautverkr\u00fcmmung sehe).\" class=\"wp-image-559\" width=\"450\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200604AimpointHornhautverkr\u00fcmmung.jpg 600w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200604AimpointHornhautverkr\u00fcmmung-300x150.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption><em>Hier habe ich skizziert, wie sich eine Hornhautverkr\u00fcmmung (Astigmatismus) auf die Form des Leuchtpunktes auswirken kann. Links der normale Punkt und rechts der mit Astigmatismus wahrgenommene Punkt (Ich habe den Punkt so nachgezeichnet, wie ich ihn mit meiner Hornhautverkr\u00fcmmung sehe).<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>G\u00e4ngige Punktgr\u00f6\u00dfen sind 1 bis 4 MOA, wobei f\u00fcr Langwaffen in der Regel max. 2 MOA brauchbar sind. Man sollte auch beachten, dass die tats\u00e4chlichen Punktgr\u00f6\u00dfen von den Herstellerangaben manchmal abweichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Punktform ist nicht immer kreisf\u00f6rmig, bei manchen Optiken werden die Punkte eher oval oder ausgefranst dargestellt. Und das muss gar nicht an der Optik liegen, oftmals liegt eine mehr oder weniger starke Hornhautverkr\u00fcmmung im Auge des Sch\u00fctzen vor. Diese wird im Alltag meist nicht bemerkt, bei Leuchtpunktvisieren kann die Auswirkung jedoch enorm sein. Folge ist eine verzerrte Wahrnehmung des Absehens, die mit zunehmender Leuchtst\u00e4rkeeinstellung an Einfluss gewinnt. Vergleichbar ist der Effekt mit dem direkten Blick in einen Scheinwerfer, dieser erscheint auch nicht rund, sondern eben ausgefranst (Corona\/Halo Effekt).<\/p>\n\n\n\n<p>Ob ein deformierter Punkt am eigenen Auge oder am Leuchtpunktvisier liegt, l\u00e4sst sich ganz einfach testen: Man macht einfach ein Foto vom Leuchtpunkt und wenn auf dem Bild das Absehen ebenso unf\u00f6rmig ist, liegt es an der Optik. In diesem Fall h\u00e4ngt die Punktform dann auch vom Einblickwinkel ab, meist gibt es einen Winkel, bei dem der Leuchtpunkt sch\u00f6n rund ist. In der Praxis hat die \u201eSch\u00f6nheit\u201c des Punktes nur dann einen Einfluss, wenn der dadurch erzeugte Zielfehler in die Gr\u00f6\u00dfenordnung des Parallaxefehlers gelangt, meistens ist das nicht der Fall.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200604VergleichPunktformenWinkel-1-1024x205.jpg\" alt=\"Parallaxefehler und Punktform in Abh\u00e4ngigkeit vom Einblickwinkel. Hier wurde der Punkt jeweils zentriert, vom oberen, unteren, linken und rechten Rand fotografiert. Die Position von Zielscheibe und Optik blieb bei diesem Test immer gleich. Dadurch sieht man auch sehr sch\u00f6n den Parallaxefehler. Die Entfernung zur Scheibe betr\u00e4gt hier 50 m.\" class=\"wp-image-685\" width=\"1024\" height=\"205\" srcset=\"https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200604VergleichPunktformenWinkel-1-1024x205.jpg 1024w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200604VergleichPunktformenWinkel-1-300x60.jpg 300w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200604VergleichPunktformenWinkel-1-768x154.jpg 768w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200604VergleichPunktformenWinkel-1-1536x307.jpg 1536w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200604VergleichPunktformenWinkel-1-2048x410.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Parallaxefehler und Punktform in Abh\u00e4ngigkeit vom Einblickwinkel. Hier wurde der Punkt jeweils zentriert, vom oberen, unteren, linken und rechten Rand fotografiert. Die Position von Zielscheibe und Optik blieb bei diesem Test immer gleich. Dadurch sieht man auch sehr sch\u00f6n den Parallaxefehler. Die Entfernung zur Scheibe betr\u00e4gt hier 50 m.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h4>Parallaxefreiheit<\/h4>\n\n\n\n<p>Einen gewissen Parallaxefehler bei extremen Einblickwinkeln haben alle Leuchtpunktvisiere. Wenn Hersteller damit werben, ein Visier sei parallaxefrei, dann ist damit oft gemeint, dass der Parallaxefehler kleiner als die Punktgr\u00f6\u00dfe ist. Wie gro\u00df dieser ist, l\u00e4sst sich nur schwer bestimmen, oft weisen Rotpunktvisiere bei manchen Einblickwinkeln so gut wie keinen Parallaxefehler auf, bei anderen Winkeln gibt es dagegen extreme Abweichungen. Zum Beispiel macht der Einblick von zu weit links selten Probleme, w\u00e4hrend der Einblick von zu weit rechts fast immer zu Parallaxefehlern f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630DiagrammParallaxefehlerReddots.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-695\" width=\"842\" height=\"491\" srcset=\"https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630DiagrammParallaxefehlerReddots.png 842w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630DiagrammParallaxefehlerReddots-300x175.png 300w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630DiagrammParallaxefehlerReddots-768x448.png 768w\" sizes=\"(max-width: 842px) 100vw, 842px\" \/><figcaption><em>Messung des durchschnittlichen Parallaxefehlers von verschiedenen Optiken auf unterschiedliche Entfernungen. Gemessen wurde der sich ergebende theoretische Streukreis bei verschiedenen Einblickwinkeln (Mitte, oben, unten, links, rechts). Wegen den zu gro\u00dfen Leuchtpunkten wurden f\u00fcr das mittelm\u00e4\u00dfige und das minderwertige Ger\u00e4t \u00fcber 100 m keine Messungen mehr vorgenommen.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h4>Helligkeit des Leuchtabsehens<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichHelligkeiten-n-834x1024.jpg\" alt=\"Blick durch verschiedene Leuchtpunktvisiere, links mit gering eingestellter und rechts mit hoch eingestellter Leuchtst\u00e4rke. Von oben nach unten. Jeweils in der rechten unteren Ecke befindet sich eine vergr\u00f6\u00dferte Darstellung des Absehens, so wie es dem Sch\u00fctzen tats\u00e4chlich erscheint.\" class=\"wp-image-683\" width=\"626\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichHelligkeiten-n-834x1024.jpg 834w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichHelligkeiten-n-244x300.jpg 244w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichHelligkeiten-n-768x943.jpg 768w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichHelligkeiten-n-1250x1536.jpg 1250w, https:\/\/weissermilan.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200630VergleichHelligkeiten-n-1667x2048.jpg 1667w\" sizes=\"(max-width: 626px) 100vw, 626px\" \/><figcaption><em>Blick durch verschiedene Leuchtpunktvisiere, links mit gering eingestellter und rechts mit hoch eingestellter Leuchtst\u00e4rke. Von oben nach unten. Jeweils in der rechten unteren Ecke befindet sich eine vergr\u00f6\u00dferte Darstellung des Absehens, so wie es dem Sch\u00fctzen tats\u00e4chlich erscheint.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Soll das Leuchtpunktvisier nicht nur am geschlossenen Schie\u00dfstand verwendet werden, muss die Helligkeit einen sehr weiten Einstellbereich haben. So erfordern Sonnentage bei Schnee eine enorm hohe Helligkeit des Leuchtpunktes, w\u00e4hrend beispielsweise der Ansitz auf Sauen bei Vollmond im Wald eine extrem niedrige Einstellung ben\u00f6tigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verwendung von Leuchtpunktvisieren in Kombination mit Nachtsichtger\u00e4ten stellt wiederum eine eigene Anforderung dar. Manche Ger\u00e4te besitzen eigens einen Nachtsichtmodus oder Nachtsichtstufen, bei denen die Helligkeit nicht nur gedimmt, sondern auch auf ein anderes Lichtspektrum umgeschaltet wird. Das erm\u00f6glicht die Verwendung von Nachtsichtger\u00e4ten, ohne die teuren R\u00f6hren zu besch\u00e4digen und verhindert im beh\u00f6rdlichen Einsatz die Aussendung einer sichtbaren Signatur. Achtung: Ger\u00e4te im unteren und mittleren Preissegment sorgen nur f\u00fcr eine Dimmung des Lichtes, hier k\u00f6nnen Nachtsichtr\u00f6hren unter Umst\u00e4nden besch\u00e4digt werden.<\/p>\n\n\n\n<h4>Bedienbarkeit<\/h4>\n\n\n\n<p>S\u00e4mtliche Kn\u00f6pfe und Schalter am Leuchtpunktvisier sollten gut ertastbar und intuitiv bedienbar sein. Auch eine Bedienung mit Handschuhen sollte m\u00f6glich sein. Auf die Position der Kn\u00f6pfe sollte vor allem dann geachtet werden, wenn man die Kombination mit einem Magnifier plant. Dann sollten sich die Kn\u00f6pfe nicht auf der R\u00fcckseite befinden, da diese vom Magnifier verdeckt w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<h4>Bauh\u00f6he<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Bauh\u00f6he bzw. H\u00f6he der Visierlinie ist vor allem dann entscheidend, wenn Backup Iron Sights (BUIS) verwendet werden oder eine offene Visierung an der Waffe verbaut ist (z.B. A2 Korntr\u00e4ger). Dann muss darauf geachtet werden, dass die offene Visierung nicht zu viel vom Sichtfeld verdeckt und der Punkt dar\u00fcber sitzt.<\/p>\n\n\n\n<h4>Robustheit<\/h4>\n\n\n\n<p>Ohne praktische Tests ein schwer einzusch\u00e4tzender Faktor. Die Konstruktion UND Pr\u00fcfung nach Mil-Spec. sind auf jeden Fall ein guter Anhaltspunkt. Auf die Werbeaussage \u201ewird von Beh\u00f6rden verwendet\u201c w\u00fcrde ich mich nicht verlassen. Beispielsweise habe ich w\u00e4hrend meiner BW-Zeit Zeitsoldaten erlebt, die sich minderwertige Importware aus ihrem privaten Geldbeutel gekauft hatten. Das betraf damals zwar Einsatzwesten, aber man sieht, dass die Aussage bzgl. beh\u00f6rdlicher Verwendung nichts wert ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittlerweile gibt es doch recht viele Tests im Netz zu finden. Leider wird darin immer nur die Robustheit des Geh\u00e4uses demonstriert, in dem das Ger\u00e4t allen m\u00f6glichen Misshandlungen ausgesetzt wird. Wo die Treffpunktlage nach diesen Misshandlungen sitzt, wurde auf ernstzunehmende Distanzen leider noch nicht gezeigt.<\/p>\n\n\n\n<h4>Montage<\/h4>\n\n\n\n<p>Wie auch bei Zielfernrohren ist die Montage ein ganz wesentlicher Teil der Optik. Bei Leuchtpunktvisieren ist die Montage oft fest am Ger\u00e4t verbaut, was jedoch noch lange nicht bedeutet, dass die Montage auch etwas taugt. Hier habe ich schon einige \u00dcberraschungen erlebt, davon ein paar auch bei nagelneuen Ger\u00e4ten im mittleren Preissegment. Insofern sollte der Sitz der Montage in jedem Fall getestet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Hinweis vornweg: Einige Bilder wurden mit starker Vergr\u00f6\u00dferung aufgenommen, um auch auf dem Foto Details erkennen zu k\u00f6nnen und um Unterschiede deutlich zu machen. 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